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Palais Liechtenstein     >>

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In den Räumen des barocken Palais Liechtenstein wird die private Kunstsammlung des Fürstenhauses Liechtenstein ausgestellt, eine der größten Privatsammlungen der Welt.

1687 erwarb Fürst Johann Adam Andreas von Liechtenstein einen Garten mit benachbarten Wiesen des Grafen Weikhard von Auersperg in der Roßau. Im südlichen Teil des Grundstücks ließ der Fürst 1869 ein Palais errichten, im Norden gründete er eine Brauerei und eine Grundherrschaft, aus der sich die Vorstadt Lichtental entwickelte.

Das Palais Vor dem Bau wurde das Projekt ausgelobt. Der Wettbewerb ging an Domenico Egidio Rossi, der aber schon 1692 durch Domenico Martinelli ersetzt wurde. Pfeiler, Säulen und Sockel aus Kaiserstein (Kaisersteinbruch).
Das Palais ist eine Mischung aus Stadt- und Landhaus im römischen Stil, ein Palazzo in villa.

Für die malerische Ausstattung wurde ursprünglich der Bologneser Marcantonio Franceschini, später Antonio Belucci aus Venedig engagiert. Das Deckengemälde im Großen Festsaal (dem Herkulessaal) stammt von Andrea Pozzo.
Ergeschoßmalereien von Johann Michael Rottmayr. Die plastische Ausstattung besorgte Giovanni Giuliani, die Stukkatur Santino Bussi.

Der Garten wurde im Sinn eines klassischen Barockgartens angelegt.

Die Sammlung umfasst Gemälde und Plastiken aus vier Jahrhunderten, mit Schwerpunkt auf dem Barockzeitalter, vor allem auf dem Werk von Peter Paul Rubens.
Wie das Palais, so ist auch die Sammlung im Besitz der Stiftung Fürst Liechtenstein

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