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Donauinsel
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Nach zahlreichen Hochwassern musste ein neuer Hochwasserschutz gebaut werden. Die Stadt Wien verband dies mit der Gestaltung eines großen Freizeitgeländes. Auf der Donauinsel findet jährlich das Donauinselfest statt mit Millionen Besuchern.

Von 1972 bis 1988 wurde am linken Ufer der Donau ein neues, rund 200 m breites Entlastungsgerinne geschaffen. Dazwischen wurde die Donauinsel aufgeschüttet. Das Entlastungsgerinne oder Neue Donau ist durch 2 Wehranlagen geschützt und wird nur bei Hochwasser durchflossen. Bei Normalwasser besteht die Neue Donau in erster Linie aus sauberem Grundwasser. Bei Hochwasser werden die Schleusen der Wehranlagen geöffnet. Dabei werden die Strände der Freizeitanlagen geflutet, zurück bleiben Schlamm und Sand, der wieder weggebaggert werden muss. Insgesamt ist die Donauregulierung für eine Kapazität von bis zu 14.000 m³/s ausgelegt, das ist der Durchfluss des Hochwassers von 1501.

Die Donauinsel und die Neue Donau dienen heute als beliebtes rund 20 km langes Erholungsgebiet. Direkt erreichbar auch mit U1, U6 und bald U2 und idealerweise per Fahrrad. Es gibt zahlreiche Sportmöglichkeiten, vom Wasserschilift bis zum Fahrradverleih.

Auf der Donauinsel hat sich bereits eine eigene Biosphäre gebildet. Viele zugeflogene Pflanzen erweitern die Vielfalt, es ist ein Vogelparadies. Zu viele Biber nagen an den Uferbäumen. Ihr Schutz wird heftig diskutiert.

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