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Bisamberg Löss
Bisamberg
Bisamberg

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Der Bisamberg ist 358 Meter hoch. Nach Süden fällt der Berg steil zur Donau ab und bildet zusammen mit dem gegenüberliegenden Leopoldsberg den Durchbruch der Donau zur Wiener Pforte. Geologisch ist der Bisamberg eine Fortsetzung der Flyschzone des Wienerwalds nördlich der Donau. Eichenbuschwald und trockenheitsliebender Kleinflora mit pannonischem Einschlag. Die lößbedeckten Hänge dienen seit Jahrhunderten dem Weinbau.

Auf dem Berg befand sich von 1933-2010 die Sendeanlage Bisamberg. Der große Mast war als Mittelwellesender mit 265m das höchste Bauwerk Österreichs und wurde am 24.2.2010 gesprengt.

Video von der Sprengung:
Im Frühjahr ist der Bisamberg ein Ort der Mandelblüte. Pannonische Vegation mit Trockenrasen etc. Heute ist der Bisamberg Ausflugsort für Heurigenbesucher, die das ursprüngliche Ambiente der örtlichen Kultur lieben. Empfehlenswert. Hier kann man zwischen den Weingärten noch das urige, erdige Gefühl spüren, eine Kombination aus verschiedenen Reizen: Düften, die warme Erde, der lehmige Boden, der Ausblick ins Weinviertel, auf die Donau, auf Wien. Hier findet man noch ursprüngliche Heurige ohne großes Tamtam, ohne Kommerzialisierungssucht.

Erreichbar mit der Straßenbahn 31! Urige Heurigengegend mit Eingeborenen. Durch Lößhohlwege finden Sie den Weg bergauf. Die Mandelblüte – ein Kapitel für sich. Mildes, warmes Klima mit pannonischem Trockenrasen. Schlehenraine, Flieder, Holunder, Lianen: Wildnis mit Cityblick. Zum pannonischen Raum gehört auch die Robinie, auch Scheinakazie oder Akazie genannt. Die Robinie wurde von Monsieur Robin aus Nordamerika nach Frankreich importiert und sie hat wegen ihrer positiven Eigenschaften halb Europa erobert. Die Akazienblüten liefern einen hervorragenden Honig, das Holz ist hart und widerstandsfähig und wurde als Grubenholz, für den Weinbau gebraucht und als Werkzeugstiele gebraucht.
Die Robinie ist eine Leguminose, d.h. sie bindet mit ihren Knöllchenbakterien an den Wurzeln Stickstoff aus der Luft in den Boden und verschafft sich so ihren eigenen Dünger, sie besiegt fast jede andere Pflanze.

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