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Ballhausplatz     >>

Ballhausplatz
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Der Name Ballhausplatz rührt von den ursprünglich hier etablierten Ballhäusern her, welche von 1741-1903 bestanden. Kaiser Ferdinand I. brachte Anfang des 16. Jahrhunderts das heute als Badminton bekannte Ballspiel nach Wien, welches auch in Aristokratenkreisen recht beliebt war.

Heute ist der Ballhausplatz das politische Machtzentrum Österreichs, da sich hier Einrichtungen wie die Bundespräsidentschaftskanzlei, das Innenministerium und das Bundeskanzleramt befinden. Das Gebäude des Bundeskanzleramtes wurde von 1717 bis 1719 von Johann Lukas von Hildebrandt als „Geheime Hofkanzlei“ erbaut und diente bis 1918 als k.u.k. Außenministerium.

Das Bundeskanzleramt ist Sitz der Regierung. 1934 fand hier das Attentat der Nazis auf den damaligen christlichsozialen Bundeskanzler Engelbert Dollfuß im Rahmen eines Putschversuchs statt. Der Putsch scheiterte, Dollfuß starb. Die illegalen Nazis überzogen Österreich mit einem anhaltenden System des Terrors. Bei Sprengstoffanschlägen und Attentaten starben hunderte Menschen. Der Widerstand Österreichs gegen das Hitlerregime reichte nicht aus, 1938 kam es zum „Anschluss“ an das Dritte Reich. Hitler proklamierte diese „Heimholung“ der „Ostmark“ in das Deutsche Reich im März 1938 auf dem Wiener Heldenplatz.

Sightseeing und Hotels
Rund um den Ballhausplatz erstreckt sich die Sandkiste des Touristen. Hofburg, Michaelerplatz, Kohlmarkt und Graben in Richtung Schauflergasse. Minoritenkirche und Freyung, Café Central im Rücken. Volksgarten und Burgtheater plus Rathaus zur rechten Hand. Und geradeaus fällt der Blick vom Balkon des Kanzlers wohlgefällig auf die Reiterdenkmäler von Erzherzog Karl und Prinz Eugen am Heldenplatz und dahinter das Kunsthistorische Museum und das Naturhistorische Museum. Davor noch das Burgtor, welches an die Völkerschlacht zu Leipzig erinnert. Um des Denkmals von Maria Theresia anheischig zu werden, muss die Ringstraße überquert werden, ohne von der bimmelnden Straßenbahn überfahren zu werden. Dann kann man aber ohnehin gleich ins Museumsquartier auf einen Café gehen. Touristen werden in der nahen Innenstadt zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels oder in Pensionen vorfinden. Mehr dazu findet man auch auf dem Statdtplan beim Klicken auf Tourismus. Da sind dann alle Hotels zu sehen in Verbindung mit den Sehenswürdigkeiten.

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