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Augarten
Augarten Flakturm
Augarten

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Der Augarten ist ein 52 ha großer, öffentlicher Park mit der ältesten barocken Gartenanlage Wiens. Neben der Gartenanlage im französischen Stil laden Alleen aus Kastanien, Robinien, Linden und Ahornbäumen zur Erholung und zur sportlichen Betätigung ein.

Im Garten befindet sich auch die Heimstätte der Wiener Sängerknaben im Augartenpalais, die Porzellanmanufaktur, ein Kunstmuseum (Augart. Contemporary), das Filmarchiv Austria, ein Altersheim, eine Schule, ein Kinderfreibad, und mehrere Sportplätze.

Geschichte: Der Aug. war ursprünglich Augebiet des im Raum Wien stark mäandernden Donaustroms. Der Auwald machte die Habsburger zu Jägern.

1712 beauftragte Karl VI. den Gartenarchitekten Jean Trehet mit der Anlage des Gartens. Trehet hatte auch die Gärten von Schloss Schönbrunn und Belvedere geschaffen.

1775 wurde der Garten der Öffentlichkeit zugänglich. Es wurden sogar Nachtigallen ausgesetzt und deren Jagd verboten. Heute noch gilt der Garten manchen Stadtbiologen als Paradies. So feiern hier im Juni, unbemerkt von der Öffentlichkeit, die Hirschkäfer beflügelt, aber leise Hochzeit.

Die Bunker Genug der Idylle: Während des Zweiten Weltkrieges ließ Adolf Hitler auch in diesem Park zwei Flaktürme errichten. Sie waren Teil eines Leitsystems zur Fliegerabwehr, das sich über Wien zog. Der Bau begann 1944. Es wurde ein Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 m errichtet, desgleichen ein Leitturm mit 51 m Höhe. Ihre Erscheinung inmitten der französischen Gartenanlage mit ihren streng gegliederten, barocken Blumenrabatten und -parterres ist äußerst bizarr.

Im Sommer gibt es im Augarten kulturelle Aktivitäten. Im Augarten befindet sich auch die Manufaktur Augartenporzellan und das Internat der Wiener Sängerknaben. Interessant der Gaußplatz im Nordwesten. Ein Kreisverkehr mit Straßenbahnquerungen als Übungsgelände für Fahrschüler.

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